Maskenspende der Firma SWS-Medicare
Marktrat Wolfgang Hötzinger stellte Kontakt zur Firma Medicare her
Die Firma SWS-Medicare mit Produktionsstandort in Deutschland fertigt hochwertige FFP2 Masken und spendete im Dezember 5000 Masken nach FFP2-Standart für die Gemeinde Eichendorf. Den Kontakt zur Firma SWS-Medicare stellte Marktrat Wolfgang Hötzinger her, der schon einige Jahre eine Geschäftsbeziehung zum Geschäftsführer Orhan Söhmelioglu pflegt. Das noch junge Unternehmen aus Altheim liefert seit August Masken an den Bund. Die Masken sind zertifiziert und werden im firmeneigenen Labor kontrolliert. Bei der Übergabe der Masken war Bürgermeister Josef Beham und Wolfgang Hötzinger vor Ort und bedankten sich für die großartige Spendenbereitschaft des noch jungen Unternehmers. Erster Bürgermeister Josef Beham verteilte die Masken an die Schule in Eichendorf, an die Kindergärten Eichendorf und Aufhausen, an die Seniorentagesstätten und die AWO-Heime, an die 14 Feuerwehren im Gemeindegebiet, an die Ersthelfer vor Ort sowie die Wasserwacht und an die Pfarrbüros. Der Markt Eichendorf freut sich, mit der Verteilung der Masken einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten zu können und bedankte sich noch einmal bei Marktrat Hötzinger für die Vermittlung.
Bericht: Markt Eichendorf
Kartonweise Mund-Nasen-Schutz und FFP2-Masken für Kroatien
SWS-Medicare unterstützt die Stadt Landshut
Mit insgesamt 10.000 qualitativ hochwertigen FFP2-Masken unterstützt das Altheimer Unternehmen SWS-Medicare die Stadt Landshut. „Wir freuen uns über diese sehr hilfreiche und großzügige Unterstützung“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz beim Übergabetermin am Donnerstag gemeinsam mit den Geschäftsführern Orhan Söhmelioglu, Sabahattin Incekalan sowie Volkan Akoglu und lobte deren vorbildliches Engagement. „Angesichts der steigenden Nachfrage an geprüften FFP2-Masken und vor allem um die Risikogruppen noch besser schützen zu können, sind wir sehr dankbar, dass Sie uns dieses großzügige Masken-Kontingent zur Verfügung stellen“, so Putz. Die Masken werden für Sonderbedarfe innerhalb der Stadt verwendet. Die Jungunternehmer, die ihre Firma im August aufgrund der hohen internationalen Nachfrage an Masken innerhalb kürzester Zeit aufgebaut haben, produzieren mittlerweile jeden Monat 14 Millionen Masken allein für die Bundesregierung. Erst kürzlich haben sie neben der Produktionshalle in Altheim einen weiteren Standort in Moosburg eröffnet. Mit der Erweiterung der Produktionshalle in Altheim um eine circa 300 Quadratmeter große Ebene und der Neuanschaffung weiterer Maschinen wurde kräftig in den Landshuter Standort investiert. Wie Orhan Söhmelioglu informierte, sollten bis Mitte Februar dann Kapazitäten von bis zu 20 Millionen Masken monatlich möglich sein. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 150 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Die Produkte werden unter strengen Qualitätskontrollen gefertigt. Das Unternehmen legt dabei größten Wert auf eine nach den Richtlinien und Normen geprüfte Materialauswahl. Die Vlies-Materialien werden deshalb ausschließlich aus deutschen Produktionsstätten verwendet: „Wir möchten damit nicht zuletzt auch die heimische Wirtschaft unterstützen“, so Incekalan. Weil sie mit der Maskenproduktion von der Corona-Krise partizipieren, ist es den SWS-Medicare-Chefs ein großes Anliegen, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. Mit der Spende möchten sie vor allem helfen und damit auch ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus haben sie pünktlich zu Weihnachten ein Gewinnspiel gestartet, im Rahmen dessen Gutscheine im Gesamtwert von 5000 Euro verlost werden. Damit sollen laut den Geschäftsführern die lokalen Unternehmen in der Region Landshut unterstützt werden. Die jeweiligen Gewinner eines Gutscheins dürfen sich selbst ein Landshuter Geschäft ihrer Wahl aussuchen. Schirmherr der Aktion ist Oberbürgermeister Alexander Putz.
Quelle: Stadt Landshut
10.000 Masken für die Feuerwehren Essenbach
Die drei Unternehmensgründer Orhan Söhmelioglu, Sabahattin Incekalan und Volkan Akoglu von der Firma SWS-Medicare führten Herr Claus Schorn, Zweiter Bürgermeister, sowie Frau Simone Mirlach, Feuerwehrbeauftragte des Markt Essenbachs, und den federführenden Kommandanten der Feuerwehren des Marktes Essenbach, Herr Franz Schwimmer, durch das Unternehmen in Altheim. Die Firma hat sich auf die Produktion hochwertiger FFP2-Masken und MNS-Masken Typ IIR spezialisiert. SWS-Medicare hat die Maskenproduktion innerhalb weniger Monate auf täglich fast 400.000 Masken hochgefahren. Die Firma ist mit ihrem Standort im Herzen Niederbayerns sehr zufrieden.
Nach einem interessanten Einblick in die Firma und auch die Maskenproduktion, überreichte der Geschäftsführer Orhan Söhmelioglu eine Spende von 10.000 FFP2-Masken und 1.500 MNS-Masken Typ IIR. Diese Masken gehen direkt an alle Feuerwehren der Marktgemeinde.
Zweiter Bürgermeister Claus Schorn, Frau Simone Mirlach und Herrn Franz Schwimmer bedankten sich vielmals für diese großzügige Spende.
Großzügige Masken-Spende für die Schulen

Bild: Landrat Peter Dreier bedankte sich bei Orhan Söhmelioglu (links), Volkan Akoglu und Sabahattin Incekalan (2. u. 1. v. r.) für die Maskenspende, die den Schulen in der Region zu Gute kommen wird.
Nachdem auch in Schulen in der Region Landshut bereits erste Corona-Fälle bekannt geworden sind, kommt der Ausstattung an Schutzmasken weiterhin große Bedeutung zu. Deswegen freut es Landrat Peter Dreier umso mehr, dass die Firma SWS Medicare, die im Auftrag der Bundesregierung in Altheim qualitativ hochwertige Mund-Nasen-Bedeckungen produziert, rund 50.000 der begehrten FFP2-Masken an alle Schulen in der Region Landshut gespendet hat. Die Firmen-Gründer Volkan Akoglu, Orhan Söhmelioglu und Sabahattin Incekalan haben ihre Ware an das Landratsamt Landshut geliefert, von dort aus werden die Kartons an die Schulen verteilt.
Bild und Text: Carina Weinzierl, Pressesprecherin Landkreis Landshut
SWS Medicare stellt Masken her (Essenbach) – Niederbayen TV
Radio Trausnitz – Bericht über die Maskenproduktion
Moderatorin sagt: Geldbeutel – Handy – Schlüssel – Maske, die Liste der Sachen die wir unterwegs jetzt immer dabei haben, die dieses Jahr eindeutig länger geworden, ohne Maske geht eindeutig gar nichts mehr. Die kamen ja anfangs vor allem aus China, jetzt gibt’s die Masken aber auch „Made in Niederbayern“. Jungunternehmer aus Moosburg haben eine Maskenproduktion in Altheim im Landkreis Landshut gestartet. Die Geschäftsführer Orhan Söhmelioglu, Sabahattin Incekalan sind jetzt bei mir. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Sabahattin sagt: Wir haben ja an einer Ausschreibung teilgenommen, diese Ausschreibung hat ja Spahn ins Leben gerufen, in dieser wollte er ja, dass wir nicht mehr abhängig sind aus dem Ausland. Bis dato jetzt hat uns jetzt wirklich sehr gewundert, gab es keinen deutschen Hersteller, bzw. einen kleinen, der Masken produziert hat? Alle großen Namhaften Hersteller produzieren in China und hauen einfach nur ihren Namen darauf.
Moderatorin: Ja, klingt nicht so gut. Wir sind ja in letzter Zeit ganz schlecht an Masken herangekommen.
Sabahattin sagt: Und das allerschlimmste war ja, dass dadurch das der Bedarf dar war, viel – sag mich mal – mindere Qualität in den Markt geworfen wurde. War ja miserabel.
Moderatorin sagt: Und dann habt ihr euch gedacht, des können wir besser! Was ist das Besondere an den Masken „Made in Niederbayern“?
Sabahattin sagt: Niederbayern oder Bayern, des ist halt was. Wir leben die Philosophie Qualität mit „Made in Germany“ bzw. Qualität „Made in Bayern“ natürlich halten wir uns an alle Normen. Unsere Masken sind ja zertifiziert und haben auch eine eigene Testmaschine geordert, auch aus Deutschland. Die hat uns schon über 100 000 Euro gekostet. Übrigens alle Materialien die wir haben, also alle Filtermaterialien und Lagen sind alle aus „Made in Germany“. Qualität können wir halt so sicherstellen.
Moderatorin: Ja das stimmt, ihr habt Anfang August habt ihr ja losgelegt. Orhan wie viele Masken produziert ihr da aktuell jetzt?
Orhan sagt: Im Augenblick haben wir eine Kapazität von 14 Millionen Masken im Monat, wir haben mit 22 Mitarbeiter begonnen. Und heute haben wir den 72 Vertrag unterschrieben, wir haben im Augenblick 72 Vollzeit Mitarbeiter bei uns. Wir haben vor in der Zukunft noch mehr verschiedene Masken herzustellen, weil im Augenblick haben wir zwei verschiedene Maskenarten. Wir möchten später unsere Modelle erweitern und die Maschinen dazu auch schon geordert.
Moderatorin: Okay super Wollt ihr dann irgendwie expandieren? Oder in die Großstadt gehen oder so?
Sabahattin sagt: Unser Ziel ist eigentlich in Niederbayern zu bleiben, wir haben uns für ein Grundstück beworben in Landshut und möchten gerne Landshut auch unterstützen, langfristig die Arbeitsplätze zu behalten die wir schaffen. Wir gehen davon aus das wir die 100er Grenze knacken werden mit Mitarbeitern.
Moderatorin sagt: Okay cool, das klingt doch absolut top. Aktuell gehen die meisten Masken „Made in Niederbayern“ noch direkt an die Regierung, aber bald finden wir die auch im Einzelhandel.
Zeitungsbericht in Türkischer Zeitung elele Avrupa
Wochenblatt vom 10. September 2020
Diese drei Jungunternehmer haben sich ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt. Sabahattin Incekalan, Orhan Söhmelioglu und Volkan Akoglu haben an der bundesweiten Ausschreibung teilgenommen, sind zum Zug gekommen – und müssen jetzt monatlich 14 Millionen Op- und FFP2-Masken liefern. „Wir haben alles in wenigen Wochen aus dem Boden gestampft“; sagt Incekalan.
„Wir mussten jeden Tag Vollgas geben – und müssen das immer noch tun. Schließlich müssen wir liefern!“, zuckt Incekalan mit den Schultern und schmunzelt. Nur so war es möglich, den Mega-Auftrag realisieren zu können. Seit 3. August läuft die Produktion, die ersten Lieferungen für die Bundesregierung sind längst über die Bühne gegangen.
„Bis jetzt war das ein guter Anfang“
Aktuell werden Maschinen und Mitarbeiter immer weiter feinjustiert. Eine Maschine für FFP2-Masken schaffe knapp 60000 Stück am Tag, das Doppelte könne eine Anlage für die deutlich weniger aufwendigen OP-Masken produzieren. Söhmelioglu fügt an: „Das muss sich alles noch einspielen, aber das klappt schon noch.“ Schließlich ist immer mindestens einer der drei Geschäftsführer in der Produktionshalle in Altheim, wo die Maschinen rund um die Uhr laufen. Incekalan zum Wochenblatt:“ Wir bessern jeden Tag nach und sind auf dem richtigen Weg. Bis jetzt war das ein guter Anfang.“
150000 Euro an Lehrgeld bezahlt
Ein „Anfang“, in des das Trio viel investiert hat – und alles riskiert hat. Allein in die sieben Maschinen eines deutschen Herstellers habe man Knapp drei Millionen Euro gesteckt. Dass aber nicht alles reibungslos klappen kann, das war den Chefs von SWS-Medicare eingentlich schon vorher klar. Sabahattin Incekalan: „Man probiert immer wieder aus. Insgesamt haben wir bestimmt schon Ware im Wert von 150 000 Euro in den Sand gesetzt. Das verbuchen wir als Lehrgeld.“
Solche kleinen Rückschläge werfen die Unternehmer nicht aus der Bahn. Denn ihre 53 Angestellten würden sich immer besser einpendeln. Mit 20 weiteren Angestellten planen die Geschäftsführer, die weiter expandieren wollen. Schließlich, so sind sich Incekalan, Söhmelioglu und Akoglu einig, werde die Nachfrage nach Schutzmasken über viele Jahre nicht abreißen. Ihr Vertrag mit der Bundesregierung läuft bis Ende 2021, ihre Pläne reichen einige Jahre weiter. Als großes Plus sehen die Unternehmer die Tatsache, dass sie „Qualität aus Deutschland für Deutschland“ produzieren. Außer den Gummi- und Nasenbändern verwendet SWS-Medicare nur Material aus Deutschland.








